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Michael Schmidt

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  • Infra Sankt Pauli hat 54 Gründungsmitglieder!

    Hey hey, jippieyeah! Hamburg Infra Sankt Pauli! Nur 24 Stunden nach Gründung hat unser neuer Fanclub schon 54 Mitglieder! Bei 54 wird ja jedem Fussballerherz warm! Wunderbar, ich danke Euch für die Unterstützung und gratuliere Euch allen!
    Übrigens: ich hab gerade mal nach einem passenden Bild für diesen Beitrag gegoogelt, damit der Link auf Facebook schöner ist, aber wenn man nach “pauli party” googelt findet man nur eine sehr merkwürdige Frau… das lass ich lieber! Dann eben das Vereinslogo!

  • Lena und alberne Profildaten

    In Zeiten des digitalen Targeting auf meine Gefühle und Neigungen gilt das Verwässern und Unbrauchbar-machen zu den bisher wirkungsvollsten Gegenmaßnahmen.

    “Ich bin zum achten Mal zwangsverheiratet.” – ist da ein Anfang.

    stern.de: Was sagt Ihr Freund zu Ihrem Erfolg?
    »Haha, guter Trick. Ich wurde sogar schon gefragt, ob ich einen Freund oder eine Freundin habe. Darauf sage ich dann immer: Ich bin zum achten Mal zwangsverheiratet.«

    Quelle: stern.de – Interview Lena Meyer-Landrut “An Kampf zu denken, liegt mir nicht”

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  • DAF und No More im Pulp Duisburg

    DAF Plakat PulpAnlässlich ihres 30 jährigen Bandjubiläums (2009) mit der Gruppe DAF (Deutsch Amerikanische Freundschaft) und der Veröffentlichung des Albums Das Beste von DAF sind die zwei Pioniere des Elektropunk auf einer Clubtour, die sie am 18. März auch ins Pulp nach Duisburg führt. Zusammen mit der ebenfalls sehr legendären Kieler Formation No More (Suicide Commando), die ihrerseits mit Midnight People & Lo Life Stars eins ganz neues Album präsentieren, wollen die nicht mehr ganz taufrischen Musiker zeigen, was in Ihnen steckt.

    Zu feiern haben alle etwas. Die als Vorgruppe agierenden Andy Schwarz und Tina Sanudakura von No More sind auch seit 30 Jahren mit von der Partie, nachdem sie sich in Umfeld des Punk 1979 in Kiel gründeten. Mit dem Stück “Suicide Commando” schufen sie 1981 ihre persönliche Hymne, die auch heute noch auf zahlreichen Playlisten angesagte Dunkel-Partys zu finden sein dürfte. Nachdem sie sich 1986 auflösten (damals noch mit Thorsten Hartung am Bass) widmeten sie sich dem Projekt Nijinsky Style und beschritten musikalisch völlig neue Wege. 20 Jahre später besonnen sie sich wieder auf ihre Wurzeln und präsentierte mit Remake/Remodel ein neues Album das mit einer Mischung aus alten und neuen Tönen überrascht, 2010 dann Midnight People & Lo Life Stars, das sich nur noch auf neues Material konzentriert.

    DAF, die sich in ihrer Karriere unzählige Male trennten und wieder neu formierten halte ich nach Kraftwerk für eine der einflussreichsten deutschen Bands der frühen 80er. Auf ihrem Profil bei MySpace nennen sie ihre Karriere daher auch der 30-jährigen Krieg und treffen damit den Kern ihrer gemeinsamen Zeit selbst. Ihr letztes Album Fünfzehn neue DAF-Lieder ist 2003 auf ein sehr geteiltes Echo getroffen, die einen werfen den beiden vor sich nicht weiterentwickelt zu haben, die andern feiern die Linientreue. Aber anders als die anderen waren Gabi Deldado-López und Robert Görl eigentlich schon immer, ich jedenfalls schätze die offene bis abgedrehte Art die Dinge zu kommentierten setzt sich in ihrem Stil und ihren Texten fort. Ihr jüngstes Album Das Beste von DAF machte jedenfalls wieder Lust auf mehr. Wer sich eingehender mit der Band, den Texten und ihrer Geschichte auseinandersetzt wird feststellen können was ich meine. Empfehlenswerte Interviews der Neuzeit findet ihr bei treffpunkt-schwarz und bei laut.de

    Auf die beiden Neuerscheinungen von No More und DAF werde ich ich sicherlich nochmals eingehen, bis dahin bleibt zu hoffen, das man sich am Donnerstag Abend im Pulp sieht. Ich beschloss schon 2009 mir das nicht entgehen lassen würde, denn es ist das einzige Konzert in NRW. Wer noch dabei sein möchte sollte die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen, das Konzert scheint noch nicht ausverkauft und kann für 24€ an der Abendkasse besucht werden.


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  • SXSW 2010 – gratis Download-Sampler bei Spin.com

    Seit diesem Freitag läuft im texanischen Austin wieder das in 23 Jahren Geschichte beinahe legendär gewordene South by Southwest, besser bekannt als SXSW. Bis zum 21. März gibt es dann noch in verschiedensten Locations unterschiedlichste Veranstaltungen, wie immer mit besonderem Fokus auf Musik und Film. Besonderes Augenmerk liegt dabei nach wie vor auf Roots-Rock, Alternative Country und inzwischen auch Indie. Einziges Problem natürlich, Austin liegt nicht gerade in der Nachbarschaft, Jörg von Rote Raupe fährt vom 17. bis 21. März dennoch hin, um sich dann dem stattfindenden musikalischen Teil der Veranstaltung zu widmen. Wer auch noch hin möchte, bekommt auf der Festival-Homepage alle Infos, wer es nicht hin schafft, was wohl die Mehrheit sein dürfte, der kann sich als kleines Trostpflaster einen 29 Song starken Sampler bei Spin.com downloaden. Vertreten sind darauf die großartigen Frightened Rabbit, der Geheimtipp Freelance Whales, die Japandroids, die famosen Cymbals Eat Guitars, die Newcomer des letzten Jahres The xx und noch viele mehr.

    1. The Constellations, “Setback”
    2. Cymbals Eat Guitars, “And the Hazy Sea”
    3. A Classic Education, “What My Life Could Have Been”
    4. Japandroids, “Art Czars”
    5. Fucked Up, “No Epiphany”
    6. Codeine Velvet Club, “Hollywood”
    7. Sharon Jones & the Dap-Kings, “I Learned the Hard Way”
    8. Best Coast, “When I’m With You”
    9. Harlem, “Friendly Ghost”
    10. Surfer Blood, “Swim”
    11. Everybody Was In the French Resistance…Now, “G.I.R.L.F.R.E.N. (You Know I Got A)”
    12. Oh No Ono, “Helplessly Young”
    13. Free Energy, “Hope Child”
    14. Chatmonchy, “Hira Hira Hiraku Himitsu No Tobira”
    15. The Morning Benders, “Excuses”
    16. Olof Arnalds, “Klara”
    17. Frightened Rabbit, “Swim Until You Can’t See Land”
    18. Freelance Whales, “Generator ^ Second Floor”
    19. J-Roddy Walston and the Business, “Brave Man’s Death”
    20. Titus Andronicus, “A More Perfect Union”
    21. Foxy Shazam, “Oh Lord”
    22. The Jim Jones Revue, “Rock’N'Roll Psychosis”
    23. Priestess, “Ladykiller”
    24. Miike Snow, “Animal”
    25. Das Racist, “Who’s That Brown”
    26. Yelawolf, “Good to Go (featuring Bun B)”
    27. Anti-Pop Consortium, “Capricon One”
    28. Rhymefest, “Say Wassup”
    29. The xx, “Basic Space


    Youtube direkt

  • “unser star für oslo”.

    Schon wieder ein Cross-Posting. Aber wenn ich für MEEDIA meine Gedanken zum Finale und zur ersten Staffel von “Unser Star für Oslo” aufschreibe, dann passt der Text natürlich auch in dieses Blog…

    “Unser Star für Oslo” heißt Lena

    … und singt “Satellite”. Soweit die wichtigsten Informationen zum Finale von Stefan Raabs Eurovision-Song-Contest-Casting. Doch hat das vielleicht mutigste ARD-Unterhaltungs-Experiment der vergangenen Jahre die Erwartungen erfüllt? Wohl nur zum Teil. Zwar haben ARD und ProSieben ein gelungenes Gegen-Modell zum Trash-Format “DSDS” präsentiert, doch die Publikumsresonanz war im Laufe der Staffel etwas enttäuschend und ausgerechnet im Finale ist der Funke nicht so richtig übergesprungen.

    So war es wahrscheinlich dem Zeitdruck und anderen Umständen zuzurechnen, dass man sich für die Final-Songs bei B-Pop-Nummern von der internationalen Stange bediente. Schöner wäre es definitiv gewesen, wenn man ein paar Komponisten gebeten hätte, wirklich passende Songs für Lena und Jennifer zu schreiben. Wenn sich die Siegerin nämlich merklich enttäuscht über die Publikumswahl ihres Songs zeigt, ist etwas schief gelaufen.

    Ohnehin sprang der Funke in der Finalshow nicht so richtig über. Hatte Lena Meyer-Landrut in ungefähr jeder einzelnen Show zuvor für einen gewissen Zauber gesorgt und hatte sich Jennifer Braun im Halbfinale mit einer starken Interpretation des Songs “Heavy Cross” von The Gossip verdient für das Finale qualifiziert, herrschte diesmal weitgehend Mittelmaß vor. War es die Anspannung, die Nervosität oder ganz einfach das zu schwache Songmaterial? Doch vielleicht sind diese Eindrücke auch nur sehr subjektiv und “Satellite” wird am 29. Mai in Oslo der große Abräumer. Schließlich ist der europäische Musikgeschmack nie so richtig vorhersehbar.

    Was bleibt noch zur ersten (?) Staffel von “Unser Star für…” zu sagen? Stefan Raab gebührt definitiv ein großes Lob. Nicht nur dafür, dass er es geschafft hat, eine historische Zusammenarbeit zwischen ProSieben und der ARD zu arrangieren, sondern auch dafür, dass er es geschafft hat, zu zeigen, dass Castingshow auch ohne Beleidigungen, schlechte Sänger und Boulevard-Trash geht. Bei “Unser Star für Oslo” stand die Musik im Vordergrund und Mittelpunkt. Und nichts anderes.

    Das Moderatoren-Duo Matthias Opdenhövel und Sabine Heinrich fiel im Laufe der Staffel zwar nicht übermäßig auf, doch die zumindest solide Leistung wird sicher für einige Folgejobs sorgen. Sabine Heinrich sollte sich die ARD zumindest durchaus warm halten, um ein bisschen frischen Wind in den routinierten Moderationsstall der Anstalt zu bringen. Und vielleicht präsentieren die beiden ja im kommenden Jahr auch zusammen im Ersten und bei ProSieben “Unser Star für Berlin”. Oder so.

  • Yves Rocher verkauft Adressen an bonprix

    Zumindest scheint das so. Schließlich hat meine Freundin als Kundin von Yves Rocher, die es nicht auf die Reihe bringen, ihren Namen richtig zu schreiben, Post bekommen. Einen Katalog von Bonprix. Mit Kundennummer!

    Mit den gleichen Tippfehlern wie sie Yves Rocher immer produziert!

    Dieser Adressenhandel solte endlich wirksam unterbunden und unter Strafe gestellt werden. Ich bekomme die Krise, wenn ich mitbekomme, dass und wo meine neue Adresse trotz nicht gestelltem Nachsendeantrag mal wieder kursiert.

    Aber wie das so ist: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, unser Staat ist ja auch nicht ganz unbedarft, was solche Sammelaktionen angeht, bei denen man dann auch nicht weiss, in wessen Hände die Daten am Ende geraten…

    PS: Mir ist gerade aufgefallen, dass die eine Zahlung mit ClickAndBuy anbieten… Ob das Zufall ist?

  • Hunde können jetzt auch twittern Hunde können jetzt auch twittern

    Hunde können fast alles, aber (selbstständiges) zwitschern war bis jetzt nicht in ihrem Repertoire. Mattel will dem mit “Puppy Tweets” entgegenwirken. Der 30$ teure Kunststoffanhänger wird am Halsband des Hundes befestigt und reagiert auf Geräusche sowie Bewegung mit vordefinierten Tweets. Der ganze Spass funktioniert aber leider nur innerhalb eines WLAN abgedeckten Bereichs wie z.B. Wohnung, Büro oder Garten.

    Ob es besser ist einen Tweet zu senden oder beim Tierarzt vorstellig zu werden, wenn der Hund seinen eigenen Schwanz jagt, sei dahingestellt (“I finally caught that tail I’ve been chasing and…OOUUUCHH!”)

    PS: Es twittern übrigens schon Toaster, Kaffeemaschinen und Bäume.

    [via: engadget]

  • Schwedische Android-Apps

    Ich habe mir ein “neues” Telefon geleistet – ein gebrauchtes HTC Hero. Das läuft mit Googles Linux-basiertem Betriebssystem Android und man kann sich wie bei Apples iPhone tausende kleiner Progrämmchen, so genannte “Apps”, herunterladen. Und nachdem ich das halbe Wochenende damit herumgespielt habe, möchte ich ein paar Schweden-spezifische Apps nicht unerwähnt lassen.

    • Öffentlicher Nahverkehr. Größere regionale Verkehrsbetriebe, darunter der Stockholmer SL, bieten Apps an, mit denen man sich Verbindungen heraussuchen oder Störungen anzeigen lassen kann. Eine andere App kennt die Nummern zum Fahrkartenkauf per SMS und erleichtert diesen.
    • Eniro. Die schwedischen “Gelben Seiten” bieten ihre “Supersearch” nach Firmen, Personen und Plätzen an und in einer zweiten App sind die Karten zugänglich – eine Alternative zu den Google Maps.
    • Noch mehr Karten: Allakartor erleichtert die Suche nach Badeplätzen, Cafés, Restaurants, Sushi, freien WLANS, Second-Hand-Läden etc. in der Nähe.
    • Nicht auf Schweden beschränkt aber auch lokal sind Layar und Google Places, die einem auch zeigen, was es in der Nähe so alles gibt. Zum Beispiel Links zum Wikipedia-Artikel einer Sehenswürdigkeit, eingeblendet über selbiger, wenn man die Kamera darauf richtet.
    • TV. Es gibt Apps mit dem Fernsehprogramm der schwedischen Sender. Über die Mobilseite von SVTPlay, dem Pendant zu den deutschen “Mediatheken”, kann man fernsehen. Das funktioniert auch ohne eigene App recht gut.
    • Tipps zu Filmen in Kino und Fernsehen, basierend auf den eigenen Bewertungen, holt man sich bei FilmTipset.se und die haben auch eine Android-App dazu.
    • Nochmal Video: Die App von Bambuser (eine schwedische Firma) erlaubt, vom Telefon aus Video live ins Internet zu “senden”.
    • Zur Sprache. Natürlich kann man sich eine schwedische Tastatur installieren, die bei der Texteingabe auch Ergänzungsvorschläge anhand eines schwedischen Wörterbuchs macht. Einen Vokalbeltrainer für Lernende scheint es ebenso zu geben, getestet habe ich ihn jedoch nicht.
    • Einkaufen. Nach Dingen suchen (oder den Strichcode einlesen) und sich bei Prisjakt sowohl die Vergleichpreise als auch die Geschäfte in der Nähe anzeigen lassen, die es haben – schöne neue Welt.
    • Der schwedische Wetterdienst SMHI hat noch keine eigene App, dafür hat die auch hierzulande sehr beliebte norwegische Seite Yr gleich zwei, die einem das Wetter sehr schick aufs Handy bringen.
    • idg, das schwedische Pendant zu heise.de, leifert seine Nachrichten in einer eigenen App aus, so dass man nicht den Browser anwerfen muss.
    • Alkohol. Wer im Sortiment des Systembolaget stöbern und Getränke bewerten und sich merken möchte; oder als Gast den Strichcode des ausgeschenkten Weines zur Preisnachfrage scannen möchte, für den ist die App von iglaset hilfreich.
    • SR, das schwedische öffentlich-rechtlichte Radio, hat eine App zum Anhören ihrer Radioprogramme und Podcasts. Auch andere schwedische Stationen findet man im Android Market.
    • Die meisten schwedischen Mobilfunknetzbetreiber haben eine App, zum Beispiel um sich den Kontostand, verbrauchtes Datenvolumen oder Rechnungen anzeigen zu lassen.
    • Zu guter letzt erlaubt einem die App der schwedischen Post, den Weg von Paketen per Handy nachzuverfolgen.

    Es gibt sicherlich noch viel mehr. Ergänzungen und Vorschläge für nette Apps gerne in die Kommentare…

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